Black Friday - Vom Börsencrash zur Shopping Mania!

Black Friday - Vom Börsencrash zur Shopping Mania!

Die Geschichte des Black Friday beruht ursprünglich nicht etwa auf dem berühmten Shopping Day am Tag nach Thanksgiving, sondern geht zurück auf den US Börsencrash am Sonntag, den 24. September 1869. Als damals zwei überaus durchtriebene Bänker der Wallstreet, Jay Gould und Jim Fisk, zusammenarbeiteten und soviel US Gold kauften wie nur möglich, um damit die Preise in die Höhe zu treiben und das Gold anschließend mit horrenden Margen weiterzuverkaufen. Als dies allerdings am darauffolgenden Freitag aufgedeckt wurde, verabschiedete sich der Aktienmarkt in den freien Fall und verursachte damit, dass viele Menschen von Wall Street Profis bis hin zu einfachen Bauern bankrott wurden.

Oft wird die Geschichte so weitergesponnen, dass der Handel im darauffolgenden Jahr so wenig Verkäufe einfuhr, dass dauerhaft rote Zahlen geschrieben wurden. Erstmals am Tag nach Thanksgiving, als US-Einwohner sich auf die Suche nach ihren Weihnachtseinkäufen machten, wurden erstmals wieder schwarze Zahlen geschrieben. Ob dies allerdings der Wahrheit entspricht, ist nicht belegt. 

So ist der Ursprung des Black Friday also in den USA verankert und läutet die Weihnachtszeit ein. Am verlängerten Wochenende nach Thanksgiving kaufen viele Bürger ihre ersten Weihnachtsgeschenke, da sie von den Wünschen ihrer Liebsten am Tag davor, Thanksgiving, erfahren haben. Viele Läden, mittlerweile auch in Europa, sind auf diesen Trend aufgesprungen und senken ihre Preise am Black Friday enorm. Lange Schlangen, Shopping Wütige Massen und volle Kaufhäuser sind die Folge davon. Aber nicht nur das, denn der Black Friday ist ebenso ein schwarzer Tag für die Umwelt! (Viola Wohlgemuth, Sprecherin von Greenpeace).

Warum?

Unser Konsum wird immens angetrieben, wir kaufen am Black Friday sinnlose Dinge, die wir eigentlich gar nicht benötigen und das Ganze nur, weil sie mit einem vermeintlich günstigeren Preisschild versehen sind. Durch unseren Konsum vernichten wir immer mehr Ressourcen und kurbeln die Klimakrise an. Verpackungsmüll, sei es vom Laden nebenan oder durch die Online Bestellung, sammelt sich in immensen Summen an. Man könnte fast sagen, Verpackungsmüll bis zum Mond. Doch sind wir uns als Verbraucher überhaupt bewusst darüber, was wir mit diesem sinnlosen Konsum unserer Umwelt antun? Wir bezweifeln es stark. Gerade beim Online Shopping bestellen wir oft sinnlos drauf los, natürlich an Black Friday erst recht, denn es ist easy, geht schnell und man kann die Retouren meist kostenfrei und ohne großen Aufwand zurückschicken. Dass wir damit nicht nur einen immensen Verpackungsmüll produzieren, sondern ebenso Ressourcen verschwenden, lassen wir dabei außen vor, denn wusstet ihr, dass die meisten Retouren aus Kostengründen einfach im Müll landen? Zudem setzen wir durch die Menge an zusätzlichen Bestellungen und damit Transportwegen eine große Summe an CO2 in der Umwelt frei - klimaschädliche Emissionen steigen also weiter an. 

Warum die Retouren meist einfach im Müll landen?

Ganz einfach aus Kostengründen. Das Neuverpacken der Waren ist meist zu arbeits- und damit kostenintensiv, somit wiederum nicht wirtschaftlich für das Unternehmen und wird damit leichter einfach entsorgt. Recherchen zufolge soll Amazon sogar ca. 30 % seiner Retouren vernichten, das heißt, dass in etwa Warenwerte bis zu 23.000 Euro täglich einfach im Müll landen. Die Vernichtung der Waren zieht einen langen Rattenschwanz hinter sich her, denn die Waren, die vernichtet werden, werden zuvor größtenteils in Billiglohnländern unter schlechten Arbeitsbedingungen produziert. Dies wird durch unseren immensen Konsum weiter angetrieben und bedeutet darüber hinaus, dass ausbeuterische und katastrophale Arbeitsbedingungen unterstützt werden, Flüsse verschmutzt und Wälder abgeholzt werden. Diese Verhältnisse gilt es zu ändern. 

Daher sollten wir uns alle an die eigene Nase fassen!

...bevor wir (nicht nur) am Black Friday in einen Kaufrausch versinken und uns die Frage stellen, ob wir diese Vase, das Kleid, den neuen Fernseher, etc. wirklich benötigen. Damit du ganz einfach herausfinden kannst, ob du das neue Möbelstück wirklich benötigst, du dein Wohnzimmer oder Schlafzimmer tatsächlich neu gestalten willst, haben wir die perfekte Lösung für dich. Getreu nach dem Motto #trybeforeyoubuy kannst du dir deine Möbel für einen flexiblen Zeitraum von 3, 6, 12 oder 24 Monaten bei uns mieten und somit herausfinden, ob du die Produkte wirklich benötigst. Falls dies nicht der Fall ist, nehmen wir sie zurück, werten sie wieder auf und stellen sie für den nächsten Kunden bereit. Damit ermöglichen wir eine Circular Economy und reduzieren die Verschwendung unserer Ressourcen!

Aus Liebe zu unserer Umwelt!


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